Grossfeld Cup (1/128-Final)

Letzten Dienstag stand das erste Grossfeldcupspiel auf dem Programm des Elgger Fanionteams. Dieses fand nach abgegebenem Heimrecht auswärts in Herrliberg statt. Die Anreise wurde mit den privaten Autos in Angriff genommen, das Gros der Kaderspieler kam dabei direkt von der Büez. Der Eine oder Andere fand dabei auch gleich noch Zeit für die abendliche Verpflegung. Nach den letzten taktischen Anweisungen und einem seriösen Einlaufen ging es los.

Der Anfang des Spiels gestaltet sich ausgeglichen, beide Mannschaften waren um einen sauberen Spielaufbau bemüht. Die taktischen Anweisungen schienen zu funktionieren, und es wurde sichtbar, dass sie vom Leader stammten, der einige Zeit im Osten des Landes gespielt hatte. Defensiv bemühten sich die Mannen aus Elgg kompakt zu bleiben. Was für den Einen oder Anderen eine rechte Herausforderung darstellte, da man sich doch eher an das kleine Feld gewohnt ist. Die Bemühungen wurden dann auch mit dem ersten Tor durch Dominic Leuzinger belohnt. Der Kontrahent schien ein erstes Mal sichtlich genervt, dass es nicht ein gemütlicher Abend mit einem „easy win“ werden würde. Kurz vor dem Drittelsende fiel noch der Ausgleich.

Im zweiten Drittel konnten die Elgger wieder vorlegen, was wohl sicher auch der guten Stimmung auf der Bank zu verdanken war. Es wurde jede gute Aktion von der ganzen Bank frenetisch gefeiert. Mit der Zeit wurde man jedoch vermehrt hinten eingekesselt, was bis zum Ende des zweiten Drittels wieder in einem Unentschieden resultierte.

Nach der Pause startete man wiederum gut ins Drittel, wodurch ein Zweitore-Vorsprung entstand. Die Tore schoss wie nicht selten an diesem Abend Dominic Leuzinger. Doch fehlte auch bei diesem Vorsprung wieder die nötige Konstanz in der Defensive, um ihn über die Runde zu bringen. In der 55. Minute geriet man dann sogar in Rückstand, und musste zusätzlich noch ein Gegentor in Überzahl hinnehmen. Bis zum Schluss reichte es leider nicht mehr, beide Tore aufzuholen, auch wenn in der letzten Minute noch einige hochkarätige Chancen herausgespielt wurden.

Schlussendlich muss man mit dem Auftritt aber doch zufrieden sein. Das vorgegebene Ziel, den Gegner möglichst lange zu nerven hat, man erreicht. Trotzdem war die Enttäuschung am Schluss gross, weil an diesem Tag mehr möglich gewesen wäre und man spielerisch mindestens auf Augenhöhe war. Eins war man sich aber sicher, der Tag an dem man ein Grossfeldteam schlägt, kann nicht mehr weit liegen.

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